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Preview - Call of Duty: Black Ops Cold War : PS4-Beta: So spielt sich der Multiplayer

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Passend zum Titel schickt euch der inzwischen fünfte Black-Ops-Teil mitten in die Hochphase des Kalten Kriegs zu Beginn der 1980er-Jahre. Was die Kampagne bringt, ist noch geheim. Aber auf den Mehrspielermodus gab es bereits einen kräftigen Vorgeschmack. Wir stellen euch die Spielmodi, Karten, Waffen sowie Perks vor und sagen, wie heiß es im Cold War tatsächlich wird.

Klassische Spielmodi

An bekannten Spielmodi sind Team Deathmach, Herrschaft und Abschuss bestätigt am Start. In der Beta konnte nicht zwischen den Modi gewählt werden, stattdessen wurde eine Rotation gespielt. Im Team Deathmatch kämpfen zehn bis zwölf Leute in zwei Teams darum, die meisten Kills zu machen. Bei Herrschaft verteilen sich drei Punkte über die Karte, die eingenommen und verteidigt werden wollen. Abschuss bestätigt bringt zusätzliche Punkte ein, wenn die Marken gefallener Feinde und Freunde eingesammelt werden. Das alles ist selbstverständlich nichts Neues, sondern seit Ewigkeiten Bestandteil der Reihe. Darum fühlt ihr euch in Sachen Ablauf sofort heimisch.

Neue Spielmodi

Die Beta hatte zwei neue Modi im Gepäck. VIP-Eskorte macht abwechselnd einen Spieler aus den beiden fünf- bis sechsköpfigen Teams zur Zielperson. Im Laufe der Runde wird versucht, die Frau oder den Mann unbeschadet zum markierten Abholpunkt zu bringen. Der Gegner muss das natürlich verhindern, indem er die betreffende Person ausschaltet. Geht ein Teammitglied zu Boden, kann es innerhalb eines Zeitfensters von einem Kameraden wiederbelebt werden. Gelingt das nicht, ist der Einstieg erst in der nächsten Runde wieder möglich.

Im Prinzip läuft die VIP-Eskorte genauso ab wie das altbekannte Suchen & Zerstören. Beide Teams fahren oder laufen zum Extraktionspunkt und liefern sich dort meist kurze Gefechte. Ein tatsächliches Beschützen des VIP erlebten wir kaum: Meist stürzte dieser sich mit ins Gefecht oder wurde alleinstehend von einem Gegner erledigt. Entsprechend waren die Runden häufig schon nach wenigen Minuten vorbei.

Bei Verbundene Waffen: Herrschaft erwarten euch Schlachten mit 16 bis 24 Spielern auf großen Karten. In der Beta standen dafür Armada und Crossroads zur Verfügung. Die beiden Teams kämpfen um die Kontrolle festgelegter Zonen auf der Karte. Dabei kommen verschiedene Transport- und Angriffsfahrzeuge wie Panzer oder Schneemobile zum Einsatz.

Der Aufbau und der Ablauf erinnern ein wenig an Battlefield: Clever positionierte Fahrzeuge bringen einen großen strategischen Vorteil, den das andere Team mit Sprengsätzen und gezielten Vorstößen zu vernichten sucht. Zwischenzeitliche Panzerschlachten stehen ebenso auf dem Plan wie flotte Schießereien im Inneren kleiner Gebäude. Dieser Modus scheint ideal für eingespielte Teams, die miteinander kommunizieren, ihre Stellung halten und gute Scharfschützen dabei haben. Die weitläufigen Karten bieten ihnen dafür viele Positionen.

Ein dritter Neuling war noch nicht dabei, soll aber zumindest erwähnt werden: Bei Fireteam: Schmutzige Bombe treten 40 Spieler in zehn Teams gegeneinander an. Zu Beginn der Runde springen sie, ähnlich wie bei Warzone, über der Karte ab. Danach versuchen die Vier-Mann-Trupps, verschiedene Aufgaben zu erledigen. Das Ziel ist es, radioaktives Uran zu sammeln, in einer Bombe zu platzieren und diese anschließend zu sprengen. Dieser Modus wird in der zweiten Beta, die heute Abend startet, erstmals spielbar sein.

Karten

Insgesamt sechs Karten waren in der Beta enthalten. Bei der Rotation von Team Deathmatch, Abschuss bestätigt und Herrschaft durfte vor Rundenbeginn zwischen zwei Maps abgestimmt werden. Armada und Crossroads blieben dagegen dem Modus Verbundene Waffen vorbehalten.

Armada

Statt an Land seid ihr auf hoher See unterwegs, genauer gesagt im Nordatlantik. Die Schlachten finden auf zwei großen Kriegsschiffen und einem Tanker statt, die ihr schwimmend oder mit bewaffneten Booten erreichen könnt. Dabei müsst ihr aber aufpassen, nicht von den Geschützen beschossen zu werden, die von Spielern auf den Schiffen bemannt werden können. Selbst im und sogar unter Wasser wird geballert und mit Sprengstoff hantiert, so dass es wirklich an allen Ecken und Enden brennt.

Crossroads

Eine eingeschneite Militäranlage in Usbekistan ist der Mittelpunkt dieser großen Map. Die verstreuten Einrichtungen, darunter eine Radaranlage, bieten Scharfschützen gute Möglichkeiten. Generell ist die Karte sehr offen angelegt, daher seid ihr mit etwas Deckung und einem umsichtigen Vorgehen gut beraten. Dank verschiedener Wege und Abzweigungen bieten sich dafür aber einige Optionen.

Miami

Hier wird auf den Straßen und am Strand von South Beach gekämpft. Ein heißer Spot ist das Hotel Blackwood, das von mehreren Seiten betreten werden kann. Der Pool im Außenbereich bietet ebenfalls gute Möglichkeiten, den Gegnern aufzulauern. Auch im angrenzenden Nachtclub wird nicht getanzt und getrunken, sondern auf engem Raum geballert. Die Map weckt mit ihrer Aufmachung definitiv Erinnerungen an die Kultserie Miami Vice aus den 80er-Jahren.

Moscow

Im Zentrum der Hauptstadt liefert ihr euch Gefechte auf den Straßen und in verschiedenen Gebäuden. Es geht unter anderem durch ein Museum, in dem eine große Büste von Lenin das Treiben streng beäugt. Aber auch die angrenzende Metrostation ist immer hart umkämpft, denn durch sie führt der kürzeste Weg von einem Ende der Karte zum anderen.

Call of Duty: Black Ops - Cold War - Beta Trailer

Rund um Call of Duty: Black Ops - Cold War steht ein Beta-Wochenende ins Haus.

Satellite

Schauplatz ist ein Canyon in der Wüste von Angola. Neben einem offenen Sandgebiet, das euch zum leichten Ziel für Scharfschützen macht, erwarten euch kleine Höhlen und enge Pfade zwischen den Felswänden. In der Mitte der Karte liegt ein Flugzeugwrack samt verstreuter Trümmerteile. Das bietet einerseits viele Deckungsmöglichkeiten, erschwert zugleich aber auch die Übersicht. Feuer und Rauch stiften zusätzliche Verwirrung.

Cartel

Diese Map war in der Beta erstmals spielbar. Die Action steigt auf einer Kartelleinrichtung im Dschungel von Nicaragua. Es geht durch großzügige Außenbereiche sowie verschiedene kleine Häuser, die gute Möglichkeiten für Hinterhalte oder Heckenschützen bieten. Richtig Party ist rund um den großen Hangar, der ungefähr im Zentrum der Karte liegt. In der Regel kämpft ihr bei Cartel auf nahe und mittlere Distanz, daher kommen geduldige Scharfschützen weniger auf ihre Kosten.

Waffen, Extras und Punkteserien

Euch steht eine stattliche Auswahl verschiedener Schießprügel zur Verfügung, die aus den 70er- und 80er-Jahren stammen. CoD-typisch verteilen sich diese auf verschiedene Klassen. Es gibt ein paar Neuzugänge, aber auch liebgewonnene Klassiker wie AK-47, MP5 oder RPD sind wieder dabei. Jede Waffe passt ihr in acht Kategorien an, darunter Visier, Unterlauf, Magazin und Schaft.

Eine verbesserte Anzeige lässt euch auf den ersten Blick erkennen, ob sich ein Extra positiv oder negativ auf die Waffenwerte auswirkt. Bei den Perks finden sich überwiegend bekannte Vertreter wie Techniker, Plünderer oder Gung-Ho. Ihre Wirkung wurde mitunter etwas angepasst, doch im Kern bleiben die Funktionen gleich. Wie gehabt belegt ihr jeden der drei Plätze mit dem Extra, das am besten zu eurem Spielstil passt.

Ungewohnt sind die Abklingzeiten von Punkteserien: Drohnenaufklärung, Artillerie oder Luftpatrouille müssen nach jedem Einsatz 60 Sekunden pausieren. Auf die Fernlenkladung müsst ihr sogar 90 Sekunden warten. Damit soll verhindert werden, dass starke Spieler ihre Gegner permanent mit diesen Angriffen bearbeiten.

Zudem könnt ihr einige davon mit anderen Punkteserien und Feldaufrüstungen kontern: Beispielsweise holt ihr mit dem Boden-Luft-Geschütz feindliche Luft-Punkteserien wie den Helikopterschützen vom Himmel. Allerdings benötigen auch die Feldaufrüstungen nach jedem Einsatz eine Abkühlung, die teilweise mehrere Minuten dauert.

Eine Rückkehr feiert die Möglichkeit, die erzielten Punkte nach einem Bildschirmtod zu behalten. Das spricht vor allem schlechtere Spieler an, denn sie haben endlich wieder die Chance, eine Punkteserie erreichen und einsetzen zu können. Dafür braucht es nicht unbedingt Kills, denn auch das Sammeln der Marken in Abschuss bestätigt oder das Sichern der Zonen in Herrschaft bringt Punkte ein.

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