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Test - Razer Barracuda X : Allround-Headset mit Wireless-Option

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Mit den neuen TriForce-Treibern für die Headsets hat sich Razer einen großen Gefallen getan. Egal, ob Kaira (Pro) für die Xbox-Konsolen oder das BlackShark V2 für den PC – alle neueren Headsets mit den Treibern konnten im Test überzeugen. Mit dem Razer Barracuda X will Razer das frische Portfolio nun noch mit einem Allrounder mit Wireless-Option vervollständigen, und das für unter 100 Euro. Wir konnten bereits vorab ein Exemplar ergattern und durchchecken.

Auf den ersten Blick hat das Razer Barracuda X viel Ähnlichkeit mit dem Razer Kaira, das wir von der Xbox kennen. Ein robustes Metallkopfband bildet die Basis für die drehbar angebrachten Ohrmuscheln. Das weiche Kopfpolster mit Kunstlederbezug trägt die schlappen 250 Gramm des Headsets problemlos – übrigens ein ausgesprochen geringes Gewicht für ein Wireless-Headset. Die weichen Ohrpolster erzeugen so gut wie keinen seitlichen Druck und sind zudem mit textilem Material bezogen, ein Hochgenuss bei der sommerlichen Hitze.

Das Barracuda X setzt auf Flexibilität und kann auf verschiedene Arten betrieben werden. Neben dem USB-Kabelbetrieb via USB-A-auf-C-Ladekabel kann es per 3,5-mm-Klinke angeschlossen werden. Vor allem aber kann es dank USB-C-Dongles mittels bewährter Razer HyperSpeed Wireless-Technik kabellos an PC, Switch, PlayStation-Konsolen und moderneren Android-Geräten genutzt werden. Das klappt gut, störungsfrei und ohne spürbare Latenzen.

Einzig eine BlueTooth-Verbindung fehlt, die bei dem Preis von unter 100 Euro aber auch kaum zu erwarten war. Für Benutzer von moderneren Apple-Geräten mit Lightning-Anschluss oder Xbox-Spieler, die Voice-Chat haben wollen, ist das Barracuda X zwar mit Adaptern oder Kabeln einsetzbar, aber eher unpraktisch. Die sind mit dem Kaira Pro besser bedient, das Xbox Wireless und BlueTooth unterstützt.

Grundsätzlich ist das Barracuda X ein Plug&Play-Headset, das keine weitere Software benötigt. Schön: alle nötigen Kabel und Adapter liegen bei. Klinkenkabel, Ladekabel USB-A auf C und Adapter USB-A auf C für Dongle gehören zum Lieferumfang. Etwas nervig ist die typische Hammerform des USB-C-Dongles, der bei direktem Anschluss schon mal nebenan liegende USB-Ports blockieren kann.

Die Bedienelemente und Anschlüsse befinden sich samt und sonders an der linken Ohrmuschel und sind recht übersichtlich. Neben den Anschlüssen für Klinke und Ladekabel gibt es die Power-Taste, einen Lautstärkeregler sowie eine Taste fürs Mikrofon. Selbiges ist abnehmbar mit einem gut positionierbarem Mikrofonarm nebst Poppschutz aus Schaumstoff. Das Mikrofon ist nicht unbedingt aufnahmetauglich, liefert im Voice Chat aber eine klare und gut verständliche, vollmundige Sprachübertragung ohne nennenswerte Störungen. Die Akkulaufzeit wird mit 20 Stunden angegeben und das kommt auch in etwa hin, da das Headset auf RGB-Firlefanz verzichtet.

Klanglich setzt das Barracuda X erneut auf die neue TriForce-Treiber-Technologie, die eine erfreulich gute Trennung von Höhen, Mitten und Tiefen gewährleistet. Im Gegensatz zum BlackShark V2 kommen hier etwas kleinere 40-mm-Treiber zugunsten des Gewichts zum Einsatz, die einen Frequenzbereich von typischen 20 bis 20.000 Hz abdecken bei 32 Ohm.

Die Treiber liefern erneut einen satten, leicht basslastigen Klang, der aber gut definiert ist und keine Details missen lässt. Vor allem die tieferen Töne kommen trotz aller Wucht erstaunlich klar und differenziert an. Auch die Mitten sind knackig, die Sprachausgabe leidet nicht unter dem wuchtigen Bass. Für Spiele ideal, für Videos und Filme auch noch sehr gut. Lediglich bei Musik mussten wir leichte Schwächen feststellen. In der gesamten Abmischung waren uns die Höhen ein wenig zu schwachbrüstig, wenn auch klar definiert und detailreich. Sie können sich nur gegen den Rest nicht so gut durchsetzen, wie wir uns das wünschen würden.

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